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Kindertagesstätte Clarino / Unser Konzept

In unserer Kita Clarino werden in 2 Gruppen Kinder im Alter von 1-6 Jahren betreut. Im Mittelpunkt unseres Konzeptes stehen, neben der bilingualen (deutsch/englisch) Entwicklungsbegleitung, Musik und kreatives Spiel.

Unser Hauptanliegen ist es, das Kind bei der Eroberung seiner Welt zu unterstützen und zu fördern und ihm ein positives Selbstbild zu vermitteln. Entsprechend seinen Bedürfnissen bieten wir dem Kind vielfältige Wahrnehmungs- und Erfahrungsmöglichkeiten zum ganzheitlichen Lernen an. Wir verstehen uns als Entwicklungsbegleiter, die jedes Kind in seinem Entwicklungs-/Bildungsprozess individuell und bilingual begleiten. Grundvoraussetzung dafür ist Vertrauen und Bindung. Nur ein zufriedenes Kind, das sich wohl fühlt und gerne in den Kindergarten kommt, kann mit Freude und Neugier lernen und sich mit der Welt auseinandersetzen. Wichtig dafür sind liebevolle, zuverlässige und respektvolle Erzieherinnen als Bezugspersonen, zu denen das Kind eine vertrauensvolle Bindung aufbauen kann.

Besonderen Wert legen wir daher auf eine intensive Eingewöhnungsphase, die individuell auf das einzelne Kind abgestimmt wird. Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Situationsorientierte Ansatz.

 

Childcare Centre Clarino / Our Concept.

Kita Clarino cares for children aged from 1 to 6  years old and are divided into 2 groups. Music and creative play are our main focus in addition to the bilingual (German /English) development support.

Our main objective is to support the children in the discovery of their world in order to promote and provide them a positive self-image.  We offer the children a variety of perceptual and experimental opportunities for holistic learning according to their specific needs and requirements. We see ourselves as development companions who accompany each child individually and bilingually through their developmental and educational process. Basic prerequisites to that are trust and loyalty.  Only a contented child will feel comfortable and happy to come to a childcare centre in order to learn with joy and curiosity to deal with the world they live in. Important criteria for this are loving, reliable and respectful educators as caregivers to whom the child can build a trusting bond.

We, therefore, place an intensive familiarisation phase tailored to each individual child's special needs and requirements. The foundation of our educational work is the situation-oriented approach.

 

Unser Bild vom Kind

Entsprechend den Annahmen des situationsorientierten Ansatzes gehen wir davon aus, dass jedes Kind ein kompetentes Wesen ist, das das Potential zur Entwicklung in sich trägt und sich in der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt entwickelt. Kinder brauchen daher geeignete Bedingungen, um ihre Fähigkeiten entfalten zu können.

 

Kinder haben von Anfang an Rechte! Nicht Erwachsene bestimmen von vorn herein, was „das Beste“ für das Kind ist, sondern Kinder zeigen mittels ihrer vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten, wie es in ihrer Seele aussieht, was sie bedrückt oder erfreut, was sie beunruhigt oder ihnen Ruhe gibt, ob sie unter Druck stehen oder entspannt sind, womit sie  sich emotional-kognitiv beschäftigen und auch was für sie ohne Bedeutung ist.

 

Der Blick auf die vielfältigen Ausdrucksformen von Kindern macht deutlich, dass sie ganzheitlich agieren und lernen. Aneignung neuen Wissens geschieht über Sinneserfahrungen und Handeln. Auf diese Weise machen sich Kinder ihr eigenes „Bild von der Welt“ und entwickeln eigene innere Strukturen, die die Grundlage ihres späteren Denkens und Fühlens bilden. Unter Berücksichtigung der jeweiligen Individualität des Kindes, unterstützen und ermutigen wir das Kind seinen eigenen Weg zur Entfaltung seiner Potenziale zu finden. Die unterschiedlichen Entwicklungsvoraussetzungen und Förderbedarfe jedes einzelnen Kindes werden individuell unter dem Motto „Stärken stärken um Schwächen zu schwächen“ u.a. mit externem Sachverstand und in enger Zusammenarbeit mit entsprechenden Förderstellen integriert.

(Siehe auch: Krenz, Was Kinder brauchen 2010)

 

Our image of the child

According to the assumptions of the situation-oriented approach, every child is a competent entity which has the potential to develop themselves and evolved in the confrontation of their environment. For that reason, children need suitable conditions in order to develop their abilities.

 

Children have rights from the beginning! No adult should ever determine what is "the best" for a child. Rather, it is the children and their inner spirits which show their right through their range of expressions. They decide when they feel gloomy or joyful, what worries them or gives them peace and if they are under pressure or are relaxed. They choose how to deal with their own emotions cognitively and determine what are irrelevant for them.

 

 

Children act and learn holistically which is clearly confirmed by looking at their diverse expressions. Their appropriation of new knowledge takes place through sensory experiences and actions. In this aspect, children make their own "image of the world" and develop their own internal structures. This forms the foundation of their thoughts and emotions later in life.  We support and encourage each child to find their own path in developing their full potentials while carefully taking into consideration each child's own individuality,.  The different  development requirements and support that each child needs are integrated under the slogan "strengthen strengths to weaken weaknesses"  with close collaboration from external expertise and relevant supporting agencies. (see also: Krenz, Was Kinder brauchen 2010)

 

Bildung und Lernen

Bildung wird häufig immer noch mit Wissensvermittlung gleich gesetzt. Es wurde bisher angenommen, dass die Erzieherinnen bestimmen, bzw. beeinflussen können was die Kinder lernen (sollen). Lernen ist kein passiver Vorgang, sondern setzt die aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt und sich selbst voraus.

„Wer Lernen für einen passiven Vorgang hält, der sucht nach dem richtigen Trichter. Wer aber Lernen als eine Aktivität versteht, wie beispielsweise das Laufen oder das Essen, der sucht keinen Trichter, sondern denkt über die Rahmenbedingungen nach, unter denen diese Aktivität am besten stattfinden kann“  (Manfred Spitzer 2006: Lernen - Gehirnforschung und die Schule des Lebens)

Bildung umfasst zum einen die Weltaneignung durch Erforschen, Erfahren und Nachdenken, zum anderen umfasst sie auch die Bildung der Persönlichkeit.

Bildung ist immer Selbstbildung, d.h., die Kinder lernen am besten, wenn sie aktiv beteiligt sind und ihren Alltag mitgestalten, ausprobieren und experimentieren dürfen. Alles Lernen geschieht über das Handeln. Aneignung neuen Wissens geschieht demnach nicht durch kognitive Lernprogramme oder Förderstunden, sondern durch praktisches Tun in sozialen Situationen. Dabei spielt die lebendige kindliche Neugier eine entscheidende Rolle.

Für diese Selbstbildungsprozesse  brauchen Kinder die Auseinandersetzung mit anderen Kindern und mit uns Erwachsenen, die sich gemeinsam mit ihnen auf die Suche begeben und keine fertigen Lösungen präsentieren.

Kinder unterscheiden hierbei nicht zwischen spielen und lernen. Spielen heißt lernen!

(Siehe auch: Laewen/Andres 2002)

 

 

Education and Learning

Education is still often equated with knowledge. It was previously adopted that teachers determine or influence what children learn. Learning is not a passive process but rather actively exploring the environment and oneself.

"Whoever keeps learning through passive process searches for the right filter. But if learning is understood as an activity, such as running or eating, one doesn't have to look for a filter but rather thinks about the best conditions under which this activity can take place." (Manfred Spitzer 2006: Learning – The Human Brain and the School of Life )


On one hand, education comprises accessing the world by exploring, experiencing and thinking. On the other hand, it also includes the formation of personality. Education is always self-education, that is to say, the children learn best when they are actively involved and help shape their everyday lives where they can try and experiment. All learning is done through the action. Acquisition of new knowledge, therefore is not by cognitive learning programmes or remedial lessons but through practical activity in social and situational contexts. The lively curiosity of children plays a decisive role. For this self-educational process, the children need exposure to other children and to us, adults, who accompany them in their search but provide no ready-made solutions.

Children do not distinguish between playing and learning. Learning is playing!

(See also: Laewen / Andres 2002)

 

 

Zweisprachigkeit

Heute nennen sich viele Einrichtungen bilingual, auch wenn sie größtenteils lediglich Fremdsprachkurse anbieten. Bilingualität heißt für uns, dass die individuelle Zweisprachigkeit durch den Umgang mit beiden Sprachen (deutsch/englisch) aktiv und zu gleichen Teilen gefördert wird.

Zweisprachig betreute Kinder werden sich bewusster über Sprache. Sie lernen, flexibel zu denken, und versuchen, sich in andere Menschen hinein zu versetzen, die nicht so gut verstehen wie sie selbst. Für mehrsprachige Menschen eröffnen sich neue Chancen in Schule und Beruf. Die Kindergartenzeit eignet sich besonders gut, um eine neue Sprache einzuführen. Die Kinder erhalten aber keinen herkömmlichen Sprachunterricht, sondern Immersionsunterricht. Immersion meint „eintauchen“, sinngemäß „Sprachbad“.

Nach dem Prinzip „eine Person – eine Sprache“ sprechen die Pädagoginnen mit den Kindern nur deutsch bzw. englisch. Der Spracherwerb durch die Immersionsmethode ist sehr erfolgreich, da er demselben Prinzip entspricht, wie die Kinder ihre Muttersprache von ihren Eltern erlernen. Die Sprachen werden den Kindern nicht durch Erklären der Grammatik oder schulisches Vokabelüben beigebracht, sondern einfach dadurch, dass das Kind seine Erzieherinnen oder andere Kinder in dieser Sprache reden hört. Die Bedeutung der Worte erschließt sich dem Kind dadurch, dass alle Handlungen mit Mimik und Gestik unterstützt werden. Immersion fordert keine besondere Begabung. Sie eignet sich für Kinder aller sozialen Schichten. Jeder Mensch verfügt genetisch über die erforderlichen Fähigkeiten, Sprachen zu lernen. (siehe auch FMKS-Verein für frühe Mehrsprachigkeit)

 

Die von Laer Stiftung ist Träger mehrerer bilingualer Einrichtungen (in Ostwestfalen und in Tschechien), so dass die Kita „Clarino“ bereits in ein gutes Netzwerk eingebunden ist und von den Praxiserfahrungen profitieren kann. Insbesondere auch durch die wissenschaftliche Begleitung der Prager Einrichtung durch die Karlsuniversität Prag (Lehrstuhl für Psychologie).

 

 

 

 

Bilingualism

Many institutions today brand themselves as bilingual, even if they mostly only offer foreign language courses. Bilingualism for us is individual bilingualism where we deal and actively promote the two languages ​​(German / English) equally. Supervised bilingual children become more aware about languages. They learn to think flexibly and try to put themselves in other people's position who are not as well understood as they are. The childcare centre is particularly well suited to introduce a new language. The children received no conventional language instruction  but rather the immersion education method.  Immersion means to "immerse” or involve deeply.

 

According to the principle "one person - one language,"  teachers speak with the children only in their native language (either German or in English). The acquisition of language through the immersion method is very successful because it follows the same principle how the children learn the native language of their parents. The language is not taught to the children by explaining the grammar or vocabulary practice, but simply the fact that the children hear their educators or other children speak in this language. The meaning of the words reveals itself to the child supported by the educator's facial expressions and gestures. Immersion requires no special talent. It is suitable for children from all social status. Every person genetically possesses the necessary skills required to learn languages. (See also FMKS Association for Early Multilingualism)

 

The von Laer Stiftung provides several bilingual institutions (in East Westphalia and the Czech Republic).  Kita "Clarino" is already part of a good network and can benefit from their practical experience, in particular the scientific monitoring of the Prague facility through the Charles University in Prague (Department of Psychology).

 

Musikalische Früherziehung, Rhythmik und Tanz
In allen Kulturen der Welt gibt es dasselbe Phänomen: Begeisterte Kinder, die zu einem Lied mit elementarer Lebensfreude tanzen und singen. Die Faszination, die von Musik und Tanz ausgeht, ist letztendlich unabhängig vom Lebensalter, von der Intelligenz, vom Kulturkreis und auch von Wahrnehmungsdefiziten. Musik wird als eine universelle Sprache betrachtet, die uns unser ganzes Leben begleitet. Bereits im Mutterleib reagieren Kinder auf Musik. Von Geburt an haben Kinder ein großes Interesse an Geräuschen, Tönen, und Klängen, die sie selbst erzeugen können bzw. denen sie zuhören können.

Musik spricht die Sinne in vielerlei Hinsicht an, lässt innere Bilder entstehen, berührt Emotionen und bietet vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten.

Musik ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit, die sich nicht nur auf Morgenkreise und besondere Angebote beschränkt. Durch speziell qualifizierte Erzieherinnen ist der pädagogische Alltag so gestaltet, dass die Kinder Musik auf vielfältige Weise erleben können.

Die Kinder erhalten bei uns keinen klassischen Musikunterricht. Im Vordergrund stehen das Entdecken und Erleben von Musik und Tanz in ihren unterschiedlichsten Ausdrucksformen.

 

Musik soll als verbindendes Element zum einen für die Kinder und Eltern der Kindertagesstätte, als auch für Besucher unserer Einrichtung erlebt werden. Eine enge Zusammenarbeit mit professionellen Musikern und Künstlern verschiedenster Stilrichtungen, sowie eine Kooperation mit der Musikhochschule sind geplant.

Die Kita Clarino ist Mitglied im Projekt „MIKA – Musik im Kita-Alltag“ der Bertelsmann Stiftung.

 

 

 

Music education, rhythm and dance

It is the same phenomenon in all cultures of the world: enthusiastic children dancing and singing to a song with joy and vitality. The fascination to music and dance is ultimately independent of age, of intelligence, of culture and of cognitive deficits. Music is considered as a universal language that accompanies us throughout our lives. Children already respond to music while in the womb. From birth, children have a great interest in noises, tunes and sounds that they can produce themselves or which they can listen to.

Music appeals to the senses in several aspects. It creates internal images, touches emotions and offers  a lot of possibilities for expression.

Music is an integral part of our educational work, which is not just confined to the morning circles and special offers. Part of our everyday educational programme is designed so that the children can experience music in many ways through our specially qualified personnel. The children received no classical music lessons with us. The focus is on the discovery and experience of music and dance in its many forms of expression.

Music is to be experienced as a connecting link for the children, the  parents as well as visitors of our institution. A close collaboration with professional musicians and artists from different genres as well as cooperation with the Music Academy are planned.

The Kita Clarino is a member of  the Bertelsmann Foundation's project "MIKA - Music in the Kita-Alltag,"


Betreuung unter 3-jähriger Kinder

In der Kindertagesstätte werden unter 3-jährige Kinder in einer Art und Weise betreut und gefördert, die auf die besonderen Bedürfnissen von Kindern in diesem Alter abgestimmt ist.

Eine wichtige Grundlage der alltäglichen Arbeit mit unter 3jährigen Kindern bilden Rituale. Sie schaffen Kontinuität und unterstützen gerade in der Anfangszeit das Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe. Bekannte Dinge und Abläufe schaffen Sicherheit und geben Kindern Orientierung.

Lernen und Bildung verstehen wir entsprechend des situationsorientierten Ansatzes in erster Linie als Selbstbildung, die im Spiel geschieht. Kinder sind ständig kleine Forscher, Künstler und Konstrukteure. Im praktischen Tun sowie im sozialen Miteinander erschließen sie ihre Welt. Sie lernen auf ihre Art und in ihrer Geschwindigkeit. Aufgabe der ErzieherInnen ist es, einen angemessenen, sinnvollen und anregenden pädagogischen Rahmen zu bieten, um die Kinder in ihrer Neugier und ihrem Wissensdrang zu fördern und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Hierbei werden unterschiedlichste Aspekte einbezogen:

•    Sprache / Kommunikation

•    Musik / Singen / Klangkörper / Instrumente

•    Motorik (Bewegungsförderung drinnen und draußen)

•    Kreativität (Materialien, Experimente)

•    Naturwissenschaftliche Themen

•    Soziale Kompetenzen

 

Besonderen Wert legen wir daher auf die Eingewöhnungsphase. Sie erfolgt in Anlehnung an das Berliner Modell und gestaltet sich sehr individuell. Entsprechend des Alters und der bisherigen Beziehungserfahrungen des einzelnen Kindes kann die Dauer variieren. Bevor die Eingewöhnungsphase in der Kita eingeleitet wird, finden Schnuppernachmittage sowie Vorgespräche mit den Eltern statt.

Kinder können die Welt nur entdecken, neue Beziehungen nur eingehen, wenn sie jederzeit in den sicheren Hafen bestehender Beziehungen zurückkehren können. Daher verbringen sie die ersten Tage in der Gruppe in Begleitung einer wichtigen Bezugsperson (in der Regel ein Elternteil). In dieser Zeit nutzt die Erzieherin die Gelegenheit, sich dem Kind behutsam zu nähern, ohne es zu überfordern. Hat das Kind nach einigen Tagen genug Sicherheit in der neuen Umgebung erlangt, wird eine kurze Abwesenheit des begleitenden Elternteils erprobt, diese Abwesenheitsspanne wird daraufhin behutsam von Tag zu Tag ausgedehnt. Die Eingewöhnungsphase ist abgeschlossen, wenn das Kind die Betreuungszeit in der Kita ohne einen anwesenden Elternteil verbringen kann.

 

Care for under 3-year old children

We care and support children under 3 years old in a way that is adapted to the special needs of children at this age. Routine is an important part of our everyday work with children under 3 years old. It provides continuity and support especially in the beginning when children start to get a sense of belonging to the group. Known things and daily routine procedures create safety in addition to giving   children orientation. According to the situation-oriented approach, learning and education are first understood as self-education, which happens when children are playing. Children are always  little  explorers, artists and designers. They open up to their world through their own actions and their social interactions with others. They learn in their own way and in their own speed. The task of the educators is to administer an appropriate, meaningful and stimulating pedagogical framework to encourage the children's curiosity and drive for knowledge in order to enable them new experiences.

Various aspects are included:

•    Language / Communication

•    Music / Singing / Sounds / Instruments

•    Motor skills (Promotion of movement inside and outside the facility)

•    Creativity (Materials, Experiments)

•    Science Topics

•    Social Skills

 

We, therefore, put particular importance to the child's familiarisation phase. It is based on the Berlin  model and is set up individually. The duration may vary depending on  the age and past experience of each individual child. Before the familiarisation phase is initiated at the childcare centre, a short day visit is held as well as preliminary discussions with the parents.

 

 

 

Children can only discover their world or enter into new relationships only if they can return to a safe haven with their existing relationships at any time. Therefore, they spend the first days in the group accompanied by an important person in their life (usually a parent). During this time, the educator takes the opportunity to approach the child with care and without being overwhelming. If after a few days the child has obtained sufficient safety in the new environment, a short absence of the accompanying parent will be tested. This absence period will then be carefully extended from day to day. The familiarisation phase is completed when the child can spend the care period in the childcare centre without a parent  being present.

Zusammenarbeit mit Eltern

Ein wichtiger Teil unserer pädagogischen Arbeit ist der gute Kontakt zu den Eltern. Eltern sind und bleiben die Experten für ihr Kind. Im Sinne einer Erziehungspartnerschaft pflegen wir einen vertrauensvollen und offenen Austausch mit den Eltern. Partizipation ist die Basis auf der wir bestmögliche Bedingungen für die Betreuung und Erziehung aller Kinder schaffen wollen.

Eltern sind jederzeit willkommen in der Kita zu hospitieren und sich selbst ein Bild von unserer pädagogische Arbeit zu machen. Im Rahmen geplanter Entwicklungsgespräche, aber auch in Einzelgesprächen und Tür- und Angel-Kontakten, sorgen beide Seiten für guten Informationsaustausch.

Wir haben ein großes Verständnis für die häufig emotionalen und praktischen Belastungen, denen junge Eltern bei der Vereinbarung von Familie und Beruf ausgesetzt sind. Deshalb ist es unser Anspruch, den Eltern nicht einfach erweiterte Öffnungszeiten anzubieten, sondern eine besonders partnerschaftliche, bezüglich unserer Arbeit transparente und den Eltern und Familienangehörigen gegenüber jederzeit willkommene Haltung einzunehmen. Nicht unsere organisatorischen und institutionellen Fragen sollen im Mittelpunkt gemeinsamer Arbeit stehen, sondern ihre Wünsche und Bedarfe. Kundenorientierung ist und bleibt die Kernidee, selbstverständlich muss dabei unsere Fachlichkeit und das Wohl der Kinder stets gemeinsamer Anspruch von Eltern und Einrichtung bleiben! Wir zeigen Transparenz und Eindeutigkeit an den Stellen, die aus pädagogischer Sicht für uns nicht verhandelbar sind.

 

Cooperation with parents

An integral part of our educational work is good contact with the parents. Parents are and remain the experts of their own child. We maintain a trustworthy and open communication exchange with our parents to form a parenting partnership. Parent participation is the basis on which we want to create the best possible conditions for the care, upbringing and education of all children.

 

Parents are always welcome to take part in the childcare centre and get a picture of our educational work. Both sides can ensure beneficial exchange of information through planned developmental talks, one-on-one talks and fleeting talks.

 

We have a great understanding of the often emotional and other pressures faced by young parents to balance family and work life. It is therefore our aim to not simply just offer extended opening hours but also to adopt a particular partnership-oriented attitude through transparency with regards to our work which is accessible to parents and family members at all times. Our organisational and institutional processes should not be at the center of this partnership, but your individual wishes and needs. Customer orientation is and remains the core idea. Naturally, our professionalism and the well-being of the children must always remain the common grounds for parents and institutions! We will show transparency and clarity in pedagogical areas which are not negotiable for us.

 

Beobachtung und Dokumentation
 

Die kontinuierliche Beobachtung der Kinder ist für uns die wichtigste Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Dadurch erfahren wir, welche Stärken und Bedürfnisse ein Kind hat, welche Themen es beschäftigen, in welchen Bereichen es noch Unterstützung benötigt und welche Entwicklungsschritte es zurzeit bewältigt.

 

Neben der Arbeit mit dem Sprachlerntagebuch, werden diese Beobachtungen von uns täglich dokumentiert und im Team gemeinsam ausgewertet. Sie dienen außerdem als Basis für die regelmäßig stattfinden Entwicklungsgespräche mit Eltern.


Unsere Form der Bildungs- und Entwicklungsdokumentation ist die Portfolioarbeit, in der die unterschiedlichen Entwicklungsschritte und Bildungsprozesse des Kindes festgehalten werden. Gemeinsam mit dem Kind wird eine Art offenes Buch angelegt, in dem seine Ideen, Werke, Selbstportraits, Vorstellungen, Fotos, Handabdrücke, Lieblingslieder, prägnante Situationen, etc. festgehalten werden. Beim Verlassen der Einrichtung erhält so jedes Kind sein individuelles „Entwicklungstagebuch“. 

 

Observation and documentation

The continuous observation of the children is the most important foundation of our educational work. Through this, we are able to determine the strengths and needs of children, the topics they address, the areas in which they still need support, and the progress they are currently making.

In addition to working with the “Sprachlerntagebuch,” these observations are documented daily  and evaluated jointly as team effort. They also serve as the basis for the regular development talks with parents.

 

Our form of education and development documentation is the portfolio work in which the child's different developmental steps and educational processes are recorded. A kind of open book is jointly created with each child in which his/her ideas, works, self portraits, performances, photographs, hand prints, favorite songs, concise situations, etc. are recorded . Each child receives his/her individual "development diary" when he/she leaves our childcare centre.

 

Öffnungszeiten
Die regulären Öffnungszeiten der Einrichtung umfassen 47,5 Wochenstunden und werden entsprechend des Bedarfes der Eltern festgelegt:
Kernöffnungszeiten:
Montag - Freitag 7:30 - 17:00 Uhr 
(geplant, Änderungen möglich)

Erweiterte Öffnungszeiten können bei Bedarf dazu gebucht werden (kostenpflichtig).
Über die Öffnungszeiten entscheidet der Träger der Einrichtung in Abstimmung mit dem Elternbeirat.
 

 

 

 

 

Opening Hours

The regular opening hours of our facility are 47.5 week-hours and are determined according to parent's needs.

Opening Times:

Monday - Friday 7:30 am - 5:00 pm

(Planned changes possible)

Extended opening hours can be booked (on request).

The responsible body of our institution decides the opening hours in consultation with the parent's council.

 


Gruppenkonzept
Die Einrichtung bietet Platz für insgesamt 30 Kinder im Alter zwischen 1 und 6 Jahren. Sie werden in zwei Kerngruppen zusammengefasst, wobei eine Gruppe den Bereich der 1 bis 3jährigen Kinder bildet. In der zweiten Gruppe werden Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren betreut. Die Einrichtung arbeitet  teil-offen, d.h. es finden täglich gruppenübergreifende Angebote/Projekte statt, denen sich die Kinder je nach Interesse zuordnen können.
Die Angebote/Projekte im Gruppenalltag richten sich nach den Themen und Interessen der Kinder. Sie kommen aus den unterschiedlichen Bildungsbereichen, wie z.B.:

  • Sprache
  • Künstlerisches Gestalten und Empfinden/Kreativangebote
  • Naturwissenschaftliche Experimente
  • Freie und angeleitete Bewegungsangebote
  • Angebote aus dem Bereich der mathematischen Bildung (ordnen, messen, zählen etc.)
  • Musik, Rhythmik und Tanz (mit und ohne Instrumente)
  • Natürliche und kulturelle Umwelt (Waldtage, Theaterbesuche etc.)
  • Auseinandersetzung mit speziellen Themen und Fragestellungen der Kinder

 

Group concept

The facility can accommodate a total of  30 children aged between 1 and 6 years. They are divided into two core groups. One group forms the range of 1 to 3-year-old children. In the second group, children between 3 and 6 years of age are cared after. The groups sometimes operates partially together. There are daily cross-group offers or projects to which the children can be assigned according to their interests.

The daily activities / projects offered in the group are based on the themes and interests of the children. They come from different educational areas, such as:

 

 

  • Language
  • Artistic designs and perceptions / creative activities
  • Natural science experiments
  • Free and guided activities
  • Offers from the area of ​​mathematical education (arrange, measure, count, etc.)
  • Music, rhythm and dance (with or without instruments)
  • Natural and cultural environment (forest days, theater visits, etc.)
  • Addressing special topics and questions of the children